rekordbox 7.2.19 unterstützt SoundSwitch, die Software zur automatisierten Steuerung von Lichtsystemen. AlphaTheta veröffentlichte das Update am 24. September 2026. Die Vorgängerversionen der 7.2-Reihe hatten bereits mehrere Spotify-Funktionen ergänzt. Damit betrifft die aktuelle Entwicklung sowohl die technische Vorbereitung von Sets als auch die Verbindung zu kompatibler DJ- und Licht-Hardware.
SoundSwitch kann Lichtabläufe in einen DJ-Workflow integrieren. Die neue Unterstützung bedeutet jedoch nicht, dass rekordbox allein sämtliche Beleuchtungsfunktionen übernimmt. Für konkrete Anwendungen sind die entsprechende Software, kompatible Geräte und eine passende Konfiguration erforderlich. DJs und Veranstalter sollten deshalb die verfügbare Hardware prüfen, bevor sie einen programmierten Lichtablauf für eine Show vorsehen.
SoundSwitch und kompatible Lichttechnik
Bei Spotify hat rekordbox in den Versionen 7.2.16 und 7.2.18 mehrere Funktionen erweitert. Dazu zählen die Verwaltung von Titeln in der Sammlung, Suchfunktionen für Playlists und die Anmeldung auf unterstützten CDJ/XDJ-Geräten beziehungsweise All-in-One-Systemen. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass die Firmware dieser Geräte auf dem aktuellen Stand sein muss.
Streaming-Titel aus Spotify können innerhalb von rekordbox im EXPORT-Modus angezeigt werden. Es gibt dabei eine wesentliche Einschränkung: Sie lassen sich nicht über USB EXPORT oder LINK EXPORT als abspielbare Tracks auf kompatible CDJ/XDJ- oder All-in-One-Geräte übertragen. Der EXPORT-Modus darf daher nicht mit der Möglichkeit verwechselt werden, den Song wie eine lokale Musikdatei auf einen USB-Stick zu kopieren.
Spotify in der Bibliothek und am DJ-Player
Für Club-Auftritte ist diese Grenze entscheidend. Eine Playlist mit Streaming-Inhalten kann für Recherche und Vorbereitung nützlich sein, aber der endgültige Musikbestand muss zu der geplanten Wiedergabeart passen. Wer über USB an Club-Playern arbeitet, sollte die verfügbaren lokalen Dateien und die rechtmäßigen Nutzungsmöglichkeiten der verwendeten Dienste getrennt verwalten.
Die Version 7.2.19 enthält außerdem Fehlerkorrekturen und Verbesserungen der Stabilität. Frühere Updates der 7.2-Reihe brachten neue Optionen für Hot-Cue-Sortierung, Anzeige von Trackinformationen und weitere kompatible Geräte. Bei der Auswahl eines Setups lohnt es sich, sowohl die Software-Version als auch die Firmware jedes Players zu berücksichtigen, besonders wenn Streaming und andere vernetzte Funktionen verwendet werden.
Systemanforderungen und Planmodelle
rekordbox bietet eine kostenlose Grundversion und verschiedene kostenpflichtige Tarife. Cloud-Funktionen, erweiterte Performance-Werkzeuge und zusätzliche Speicheroptionen richten sich nach dem gewählten Plan. Auch bei den Systemanforderungen gibt es Unterschiede: mindestens 8 GB RAM sind genannt, für bestimmte STEMS- und GROOVE-CIRCUIT-Anwendungen werden 16 GB angegeben. Ein AVX2-fähiger Prozessor wird vorausgesetzt.
rekordbox 7.2.19 ist vor allem für Nutzer interessant, die ihre Musikbibliothek mit kompatibler DJ-Hardware und einem Licht-Setup verbinden wollen. Die Erweiterungen für Spotify erleichtern bestimmte Schritte der Organisation. Beim Export und bei der Offline-Wiedergabe bleiben jedoch klare Einschränkungen bestehen. Diese bestimmen, welche Tracks für einen konkreten Auftritt tatsächlich verfügbar sind.
Quellen: offizielle rekordbox Release Notes und Produktbedingungen. Bild: historisches Pioneer-DJ-Markenlogo / Wikimedia Commons, PD-textlogo; kein rekordbox-Screenshot.



