CTM hat den Zeitraum für seine nächste Festivalausgabe festgelegt. Die 28. Edition soll vom 22. bis 31. Januar 2027 in Berlin stattfinden. Damit bleibt das Festival seiner Winterposition treu: ein früher Fixpunkt für experimentelle Musik, Clubkultur, Kunst, Diskurs und technologische Fragestellungen.

In der offiziellen Ankündigung verweist CTM darauf, dass das Thema der Ausgabe Ende Juni vorgestellt werden soll. Parallel sollen Open Calls folgen, darunter für das künstlerische Labor Resynthesising the Traditional und den Research Networking Day. Weitere Ausschreibungen sind ebenfalls angekündigt.

Warum das
relevant ist

CTM funktioniert im europäischen Kalender anders als viele reine Line-up-Festivals. Die frühe Datierung ist nicht nur eine organisatorische Notiz, sondern ein Startsignal für Künstlerinnen, Forscher, Kollektive und Labels, die sich über Open Calls, Labs oder Diskursformate in das Programm einschreiben können.

Gerade der Hinweis auf Resynthesising the Traditional zeigt, dass CTM seine Rolle zwischen Gegenwartskultur und Forschung weiter ausbaut. Solche Formate sind oft weniger sichtbar als große Konzertabende, prägen aber langfristig, welche Themen und Arbeitsweisen im Festival auftauchen.

Die eigentliche Nachricht ist noch nicht das Programm, sondern der Rahmen: CTM öffnet früh den Raum für Beteiligung und hält damit seine kuratorische Arbeit bewusst prozesshaft.AT@DJ / EINORDNUNG
Festival: CTM 2027Edition: 28. AusgabeZeitraum: 22. bis 31. Januar 2027Ort: BerlinAngekündigt: Thema Ende Juni, Open Calls nachfolgend
CTM verweist in der Save-the-Date-Mitteilung auf ein Bild der Opening Concerts 2026 im Haus der Visionäre.
CTM verweist in der Save-the-Date-Mitteilung auf ein Bild der Opening Concerts 2026 im Haus der Visionäre.

Early-Bird-Festivalpässe sollen nach dem Sommer verfügbar werden. Bis dahin bleibt die interessanteste Frage, welches Thema CTM für 2027 setzt und wie stark die angekündigten Open Calls das spätere Programm tatsächlich formen.

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