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AlphaTheta DJM-V5 im Review: drei Kanäle mit V10-DNA

Der DJM-V5 ist einer der interessantesten kompakten Mixer im aktuellen AlphaTheta-Programm. Er übernimmt Vierband-EQ, lange 60-mm-Fader und die präzise Mix-Philosophie des DJM-V10, reduziert das Konzept aber auf drei Kanäle. Sechs Send FX und der…

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AlphaTheta DJM-V5 im Review: drei Kanäle mit V10-DNAAlphaThetaPRODUKTANSICHT / 01
MARKEAlphaTheta
TYPTechnology
METHODEANALYSE
PREIS—

Der DJM-V5 nimmt zentrale Ideen des DJM-V10 und schrumpft sie auf 302 × 437,5 × 107,9 mm. Drei Kanäle stehen zur Verfügung, jeder mit Vierband-EQ und 60-mm-Fader. Für DJs, die lange Übergänge bauen und mehrere Frequenzbereiche gezielt ineinanderschieben, ist diese Kombination wichtiger als eine lange Liste automatischer Effekte.

Die Filtersektion bietet Low-Pass, High-Pass und einen Cross-Pass-Filter. Letzterer lässt den Bassbereich stehen und greift stärker in Mitten und Höhen ein. Das kann beim Layering von Percussion, Vocals oder atmosphärischen Elementen sinnvoller sein als ein klassischer Hochpass, der sofort Energie aus dem Fundament nimmt.

AT-DJ WERTUNG

Vierband-EQ, 60-mm-Fader, sechs Send FX, drei Filtertypen und SonicLink machen den DJM-V5 zu einem ungewöhnlich flexiblen kompakten Clubmixer. Drei Kanäle und fehlende Beat FX begrenzen ihn bewusst.

8.7/10

Vierband-EQ, 60-mm-Fader, sechs Send FX, drei Filtertypen und SonicLink machen den DJM-V5 zu einem ungewöhnlich flexiblen kompakten Clubmixer. Drei Kanäle und fehlende Beat FX begrenzen ihn bewusst.

Bei den Effekten verzichtet der V5 auf die bekannte Beat-FX-Bank und setzt auf sechs Send FX: Short Delay, Reverb, Shimmer, Tape Echo, Ping Pong und Echo-Verb. Die Bedienung ist pro Kanal direkt erreichbar. Das macht den Mixer weniger zum Effektfeuerwerk und stärker zu einem Werkzeug für räumliche Übergänge und gezielte Texturen.

SonicLink ist als drahtloses Monitoring integriert. Für kompatible Kopfhörer ist das praktisch, bleibt aber ein Zusatz und kein Grund, den Mixer allein deswegen zu wählen. Wesentlicher sind die Kanalstruktur, die langen Fader und die kompakte Breite. Drei Kanäle sind für zwei Player plus Turntable oder Drum Machine oft genau genug – für umfangreiche Hybridsets können sie schnell knapp werden.

Redaktionelle Bewertung auf Basis offizieller Herstellerdokumentation und veröffentlichter technischer Daten. AT-DJ hat für diesen Beitrag kein physisches Testgerät im Langzeittest verwendet.