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Arturia MiniLab 37 im Review: kompakter Controller mit sinnvoller Extra-Oktave

Das MiniLab 37 löst ein simples Problem besser als viele 25-Tasten-Controller: Eine zusätzliche Oktave verändert das Spielgefühl stärker als ein weiteres Menü. 37 anschlagdynamische Slim-Keys erlauben beidhändige Akkorde, Bass-plus-Melodie und…

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Arturia MiniLab 37 im Review: kompakter Controller mit sinnvoller Extra-OktaveArturiaPRODUKTANSICHT / 01
MARKEArturia
TYPTechnology
METHODEANALYSE
PREIS149 $

Mit 37 Tasten verschiebt Arturia das MiniLab-Konzept aus der reinen Skizzenzone in Richtung ernsthafteres Einspielen. Zwölf zusätzliche Slim-Keys gegenüber einem typischen 25er-Layout reichen, um Bass und Akkorde gleichzeitig zu spielen oder Melodien über einen größeren Bereich zu führen, ohne ständig Oktavtasten zu benutzen.

Die Bedienoberfläche ist ungewöhnlich vollständig. Acht Encoder und vier Fader übernehmen Plugin- und Mixerparameter. Acht RGB-Pads stehen in zwei Bänken zur Verfügung und reagieren auf Velocity und Pressure. Pitch Bend und Modulation laufen über zwei Touch-Strips. Dazu kommen Arpeggiator, Chord Mode, Hold, Transpose und fünf User-Presets.

AT-DJ WERTUNG

37 Slim-Keys, acht Encoder, vier Fader, acht RGB-Pads, DIN-MIDI-Out und DAW-Integration treffen einen sehr brauchbaren Sweet Spot zwischen Mini-Keyboard und Studio-Controller. Das kleine Display und die Slim-Key-Haptik bleiben Kompromisse.

8.3/10

37 Slim-Keys, acht Encoder, vier Fader, acht RGB-Pads, DIN-MIDI-Out und DAW-Integration treffen einen sehr brauchbaren Sweet Spot zwischen Mini-Keyboard und Studio-Controller. Das kleine Display und die Slim-Key-Haptik bleiben Kompromisse.

Für Arturia-Nutzer ist die Integration mit Analog Lab der naheliegende Vorteil, aber das MiniLab 37 ist nicht darauf beschränkt. Transportsteuerung über MCU und DAW-Presets decken verbreitete Produktionsumgebungen ab. Ein echter fünfpoliger MIDI-Ausgang macht den Controller außerdem für Hardware-Synthesizer und kleine DAWless-Setups interessant.

Das Mini-Display ist funktional, aber bei tieferen Einstellungen bleibt es zwangsläufig knapp. Auch die Slim-Keys werden Pianisten nicht überzeugen. Dafür bleibt das Gerät deutlich transportabler als ein Controller mit 49 Full-Size-Tasten.

Redaktionelle Bewertung auf Basis offizieller Herstellerdokumentation und veröffentlichter technischer Daten. AT-DJ hat für diesen Beitrag kein physisches Testgerät im Langzeittest verwendet.