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AlphaTheta XDJ-AN im Review: Streaming trifft Club-Workflow

Der XDJ-AN ist ein sinnvoller Zwischenschritt für DJs, die vom Controller in Richtung Standalone-Workflow wechseln wollen. Zwei Decks, ein 7-Zoll-Touchscreen, rekordbox, djay, Serato, USB-C, CloudDirectPlay und mehrere…

8/10

Beim XDJ-AN ist die Quellenwahl der eigentliche Kern. AlphaTheta kombiniert USB-Wiedergabe, rekordbox CloudDirectPlay, StreamingDirectPlay sowie die Anbindung an rekordbox, djay und Serato in einem Standalone-System mit zwei Kanälen. Damit richtet sich das Gerät klar an DJs, deren Library nicht mehr ausschließlich auf einem USB-Stick lebt.

Der 7-Zoll-Touchscreen zeigt Browser, Wellenformen, Cue-Punkte und Mixer-Einstellungen. Er ist funktional, aber deutlich kleiner als die 10,1-Zoll-Displays höher positionierter Geräte. Ähnlich verhält es sich mit den 132-mm-Jogs. Für normales Beatmatching und Cueing reicht das, für DJs, die große mechanische Jogwheels gewohnt sind, ist der Unterschied spürbar.

Stark ist die Konnektivität. Wi-Fi unterstützt Cloud- und Streaming-Workflows, Bluetooth dient als Eingang, SonicLink ermöglicht kompatibles kabelloses Monitoring mit niedriger Latenz. USB-C wird konsequent eingesetzt: für Speichermedien, Computer beziehungsweise Mobilgerät und Stromversorgung stehen eigene Anschlüsse bereit. Master-Ausgänge gibt es auf XLR und RCA.

Die Einschränkung auf zwei Kanäle ist kein versteckter Nachteil, sondern Teil der Positionierung. Der XDJ-AN ist weder Ersatz für einen XDJ-AZ noch für ein modulares Clubsetup. Er ist kompakter, leichter und näher am Workflow eines modernen Controllers – allerdings ohne zwingend einen Laptop zu benötigen. Genau darin liegt seine Stärke.

Redaktionelle Bewertung auf Basis offizieller Herstellerdokumentation und veröffentlichter technischer Daten. AT-DJ hat für diesen Beitrag kein physisches Testgerät im Langzeittest verwendet.