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KORG KAOSS PAD V im Review: Touch-Effekte mit zwei Fingern

Das KAOSS PAD V bewahrt die Stärke der Serie: komplexe Klangbewegungen lassen sich mit einer Geste spielen. Neu ist vor allem, dass zwei Berührungspunkte gleichzeitig ausgewertet werden und das Gerät stärker auf moderne Live-, Vocal- und…

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KORG KAOSS PAD V im Review: Touch-Effekte mit zwei FingernKORGPRODUKTANSICHT / 01
MARKEKORG
TYPTechnology
METHODEANALYSE
PREIS—

KORG hätte das KAOSS PAD V leicht als Retroprodukt behandeln können. Stattdessen erweitert die fünfte Generation das bekannte XY-Konzept in mehrere Richtungen. Am auffälligsten ist Dual-Touch: Zwei Finger können gleichzeitig unterschiedliche Parameterachsen und Kombinationen beeinflussen. Das öffnet Bewegungen, die auf älteren Geräten nur nacheinander möglich waren.

Die Effektauswahl greift auf die Geschichte der KAOSS-Serie zurück, ergänzt sie aber um moderne Vocal- und Performance-Prozessoren. Für Stimmen gibt es unter anderem Harmonisierung, Pitch- und Robot-Effekte. Eine Hi-Z-Buchse macht Gitarre und Bass direkt anschließbar, während Mic-, Line- und USB-Eingänge parallel genutzt werden können.

AT-DJ WERTUNG

Dual-Touch, moderne Vocal-FX, Sampling, Looping und flexible Ein-/Ausgänge machen das KAOSS PAD V deutlich vielseitiger als einen Nostalgie-Reboot. Die Touch-Bedienung bleibt bewusst unpräziser als Encoder-Automation und ist nicht für jeden Workflow ideal.

8.4/10

Dual-Touch, moderne Vocal-FX, Sampling, Looping und flexible Ein-/Ausgänge machen das KAOSS PAD V deutlich vielseitiger als einen Nostalgie-Reboot. Die Touch-Bedienung bleibt bewusst unpräziser als Encoder-Automation und ist nicht für jeden Workflow ideal.

Sampling und Looping sind fester Bestandteil des Geräts. Bis zu acht Takte lassen sich tempoabhängig aufnehmen, Overdubs sind möglich, Gate Hold bleibt zum Groove synchronisiert. Damit kann das KAOSS PAD V zwischen Effektgerät und kleinem Live-Sampler wechseln.

Der Charakter des Touchpads ist gleichzeitig Stärke und Grenze. Eine Bewegung ist schnell, sichtbar und performativ, aber weniger exakt wiederholbar als eine automatisierte Kurve in der DAW oder ein gerasterter Encoder. Für Live-Musik ist das oft gewollt. Im Mixdown kann es unpraktisch sein.

Redaktionelle Bewertung auf Basis offizieller Herstellerdokumentation und veröffentlichter technischer Daten. AT-DJ hat für diesen Beitrag kein physisches Testgerät im Langzeittest verwendet.