
Sara Beas
DE EDITIONS · Technology
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TechnologyBitwig Studio 6.1 baut den Sampler deutlich weiter aus
Bitwig Studio 6.1 ist vor allem für Nutzer*innen interessant, die Samples nicht als statische Audiodateien behandeln. Slicing, Spectral und Fragments greifen direkt in bestehende Workflows ein und erweitern sie um präzises Time-Stretching, Granularbearbeitung und dynamische Tonhöhenerkennung. Dazu kommen neue Repitch-Charaktere, ein überarbeiteter Cycles-Modus und bessere Multisample-Werkzeuge. Der Haken: Spectral und Fragments sind der Vollversion vorbehalten, und der Umfang kann für Einsteiger*innen schnell dicht wirken. Für aktive Bitwig-Produzent*innen ist 6.1 trotzdem ein sehr starkes kostenloses Upgrade innerhalb eines gültigen Upgrade Plans.
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TechnologyRoland TR-1000: analoge TR-DNA trifft moderne Sampling-Tiefe
TR-1000 ist keine nostalgische 808/909-Neuauflage, sondern Rolands Versuch, die eigene Drum-Machine-Geschichte in ein modernes Produktionsinstrument zu überführen. 16 analoge Schaltungen, ACB-, FM- und PCM-Klangerzeugung, Sampling mit Time-Stretch und Slicing, Layer-Tracks, Morph-Slider und umfangreiche CV-, Trigger-, Sync- und MIDI-Anschlüsse machen das Gerät erheblich breiter als eine klassische TR. Genau diese Breite erklärt auch Preis und Größe. Wer nur authentische 808-Kicks und 909-Hats braucht, findet günstigere Wege. Wer Rhythmus als vollständiges Hardware-Arrangement mit Sampling, Klangdesign und externer Steuerung behandeln möchte, bekommt eine ungewöhnlich mächtige Zentrale.
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TechnologyiZotope Ozone 12 Advanced: Mastering greift tiefer in den Mix
Ozone 12 Advanced verschiebt die Grenze zwischen Mixing und Mastering noch einmal deutlich. Stem EQ kann Vocals, Bass, Drums und Instrumente innerhalb eines Stereo-Masters getrennt bearbeiten, Unlimiter versucht verlorene Transienten zurückzuholen und Bass Control adressiert den Bereich, der bei elektronischer Musik besonders schnell über Übersetzbarkeit entscheidet. Dazu kommen IRC 5 und ein flexiblerer Master Assistant. Das ist technisch beeindruckend, aber kein Freifahrtschein für schlechte Mixe: Je stärker ein fertiger Stereo-Bounce zerlegt werden muss, desto wichtiger bleibt Zurückhaltung. Für Produzenten und Engineers, die häufig Finals selbst vorbereiten, ist die Advanced-Version dennoch ein außergewöhnlich umfassendes System.
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TechnologyTraktor MX2: zwei Kanäle, aber deutlich mehr als Basics
Traktor MX2 sitzt sinnvoll zwischen Einsteiger-Controller und ernsthaftem Performance-Werkzeug. Zwei Kanäle, Jogwheels, EQ und Crossfader sind sofort verständlich, doch Stems, Pattern Player, zwei Deck-FX-Einheiten und 16 RGB-Pads geben dem Gerät deutlich mehr Tiefe als ein reines Lernmodell. Besonders überzeugend ist die enge Verzahnung mit Traktor Pro 4, das vollständig enthalten ist. Gleichzeitig bindet genau diese Stärke den Controller an den Computer und an das Traktor-Ökosystem. Wer ohnehin dort mixen will, erhält ein konzentriertes Setup mit viel kreativer Reserve. Wer Standalone-Betrieb oder vier physische Kanäle braucht, muss größer denken.
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TechnologyNovation Launch Control XL 3: DAW-Mixing wird wieder haptisch
Launch Control XL 3 ist ein Gegenentwurf zum Produzieren mit Trackpad und Bildschirm. Acht lange Fader, 24 Encoder und 16 zuweisbare Tasten schaffen genügend physische Kontrolle für Mixer, Sends, Devices und externe MIDI-Hardware, ohne dass der Controller zum überladenen Pult wird. Die dritte Generation gewinnt vor allem durch OLED-Feedback, tiefere DAW-Integration und echte DIN-MIDI-Anschlüsse. Damit kann sie sowohl im Studio als auch in einem Live-Setup eine zentrale Rolle übernehmen. Wer Motorfader oder große Displays erwartet, ist hier falsch; wer Parameter regelmäßig mit den Händen fahren will, bekommt eine sehr konzentrierte Oberfläche.
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Technologyu-he Zebra 3: modulare Synthese ohne Menülabyrinth
Zebra 3 ist kein Synthesizer für den schnellen Preset-Wechsel allein, sondern ein System für Produzenten, die Klangarchitektur wirklich formen wollen. Bis zu 1024 Partialtöne in den Oszillatoren, zahlreiche Oscillator FX, 13 Filtermodelle, FM, modale Resonatoren, Comb-Filter, Vector- und Scan-Mixer sowie eine tiefgreifende Modulationsstruktur ergeben ein Instrument mit enormer Reichweite. Entscheidend ist, dass u-he diese Tiefe nicht in ein starres Modularraster zwingt. Wer Bass, Pads, Sequenzen und ungewöhnliche Texturen aus einem einzigen Synth bauen möchte, findet hier außergewöhnlich viel Raum. Der Preis und die Lernkurve machen Zebra 3 allerdings zu einer bewussten Investition.
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PluginBABY Audio Smooth Operator Pro: Spektralkontrolle ohne Umwege
Smooth Operator Pro ist besonders dann stark, wenn ein Mix nicht nach einem einzelnen problematischen Peak klingt, sondern insgesamt zu voll, hart oder maskiert wirkt. Statt Band für Band mit einem dynamischen EQ zu bauen, kann der Prozessor das Spektrum kontinuierlich ausbalancieren und bei Bedarf einzelne Bereiche über Nodes gezielt anders behandeln. Das ist schnell, modern und für dichte elektronische Arrangements sehr praktisch. Die eigentliche Kunst liegt in der Dosierung: Zu viel spektrale Ordnung kann einem Track genauso Energie nehmen wie ein schlechter EQ. Mit moderaten Einstellungen ist Smooth Operator Pro ein überzeugendes Werkzeug für Klarheit.
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PluginBABY Audio Grainferno: Granular-Synthese mit spielbarem Kern
Grainferno wirkt wie ein Granular-Synth, der nicht bei atmosphärischen Wolken stehenbleiben will. Besonders spannend ist die Möglichkeit, Grains so schnell zu erzeugen, dass aus Textur ein tonal spielbarer Klang wird, während der spektrale Fingerabdruck des Ausgangssamples erhalten bleibt. Damit passt das Instrument gut zu Produzenten, die Field Recordings, Vocals oder einzelne Percussion-Sounds in eigenständige Leads, Pads und hybride Texturen verwandeln möchten. Die Modulationsarchitektur ist tief, aber BABY Audio hält den Einstieg mit Templates, Macros und einer großen Factory-Library vergleichsweise zugänglich. Für 79 Dollar ist das aktuell ein sehr starkes Sounddesign-Paket.
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PluginBABY Audio BA-1: Lo-Fi-Synth mit mehr als Nostalgie
BA-1 versteht den Charme alter, kleiner Synthesizer ziemlich gut: wenige Bedienelemente, unmittelbare Ergebnisse und genau genug Instabilität, um einen Patch lebendig wirken zu lassen. Battery Drain, Speaker-Modell, Circuit Bending und Gliss sind keine Pflichtübungen, sondern Werkzeuge, mit denen sich ein sauberer Sound sehr schnell in etwas kaputtes, körniges oder schwebendes verwandeln lässt. Wer eine riesige Modulationsmatrix sucht, ist hier falsch. Wer für house, electro, synthwave, breaks oder lo-fi Pop einen schnellen Synth mit eigener Färbung möchte, bekommt für den aktuellen Preis ein sehr sympathisches Instrument.
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TechnologyAstroLab 1.4 macht Arturias Bühnen-Synth stärker vom Software-Kosmos abhängig
Ein nützliches Update für ein klar gebundenes Ökosystem.
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Technologyu-he Zebra 3 macht den modularen Software-Synth neu lesbar
Ein fokussiertes Werkzeug, kein universelles Versprechen.
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TechnologyMicroFreak Firmware 5.0 macht aus einem kleinen Synth wieder ein offenes Labor
Ein präzises Werkzeug mit klarer Identität.
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TechnologyArturia MiniFreak bleibt stark, weil er Unordnung spielbar macht
Ein Synthesizer für Menschen, die Klang nicht nur bauen, sondern anfassen und weiterdrehen wollen.
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TechnologyCubase 15.0.30 macht Stabilität zum Studio-Thema
Ein nüchternes, aber sinnvolles Update für Nutzer, die Cubase als langfristige Produktionsumgebung einsetzen.
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TechnologyTraktor Pro 4.5.1 zeigt, warum Wartung ein DJ-Feature ist
Kein lautes Update, aber eines, das Vertrauen in vorbereitete Controller-Laptop-Setups stärkt.
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TechnologyBitwig Studio 6.1 Beta rückt den Sampler wieder ins Zentrum
Eine Beta mit klarer kreativer Richtung: weniger Verwaltungswerkzeug, mehr Instrument im Instrument.
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Technologyrekordbox 7.2.16 verbindet neue Player, CoBeat und Phase in einem Update
Ein Update, das nicht laut wirkt, aber an mehreren relevanten Stellen moderner DJ-Setups ansetzt.
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Technologyteenage engineering hält OP-XY mit OS 1.1.21 im Update-Fluss
Ein solides Update-Signal für ein Instrument, dessen Stärke von Verlässlichkeit und Bedienfluss abhängt.
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Technologydjay Pro 5.6.7 zeigt, wie wichtig ruhige Controller-Updates geworden sind
Ein nützliches Wartungsupdate für DJs, die weniger Überraschungen zwischen Software und Hardware wollen.
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